Umschuldung bei Arcandor
Der Großaktionär von Arcandor, Sal. Oppenheim, will an dessen Strukur zunächst nichts ändern. Warenhäuser, Versandhandel und Reisegeschäft bleiben also im Unternehmen. Zuletzt gelangte Arcandor wegen einer Umschuldung in die Schlagzeilen.
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am Montag, den 08. Dezember 2008 um 19:19 Uhr veröffentlicht
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10. Juni 2009 um 14:25
Und nun sind sie ja zu Änderungen gezwungen, denn Arcandor ist schlussendlich doch noch in die Insolvenz gewandert. Ich glaube allerdings, dass das für alle Beteiligten auch wirklich das Beste war. Staatshilfen wären in diesem maroden Konzern ohne Strukturveränderungen doch einfach nur versickert und nach kurzer Zeit wären alle Arbeitsplätze wieder ganz genauso gefährdet gewesen wie vorher. Da bestehen doch nun wesentlich bessere Chancen auf die Erhaltung von Stellen in den einzelnen Sparten unter den Dächern von anderen Unternehmen. Bin gespannt, wie sich die Reste Arcandors so aufteilen werden.
07. Juli 2009 um 08:34
Vielleicht bringt die Insolvenz das Unternehmen ja tatsächlich dazu umzudenken. Staatshilfen hätten hier ganz sicher nichts geändert, denn man hätte dort weitergemacht, wo man aufgehört hatte. Ein Umdenken hätte man dadurch ganz sicher nicht eingeleitet. Man kann jetzt nur hoffen, dass durch diese Insolvenz zumindest die kleineren Unternehmen noch eine Zukunft bekommen, denn nur so können Arbeitsplätze gehalten werden.